Lebensmittel wieder leistbar machen!

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Monat für Monat werden unsere Lebensmittel teurer. Mittlerweile zahlt man in Österreich beinahe doppelt so viel für einen Wocheneinkauf wie noch 2021. Andere Länder zeigen vor, wie man teure Lebensmittelpreise bekämpfen kann. Auch Österreich muss nachziehen.
Unterzeichne jetzt unsere Petition an Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, damit er Lebensmittel wieder leistbar macht!
Unsere Forderung
Ein wöchentlicher Lebensmitteleinkauf ist heute fast doppelt so teuer wie 2021 [2]. Mittlerweile zahlen wir in Österreich im Schnitt 27 Prozent mehr als in Deutschland [1]. Während die Bevölkerung den Gürtel enger schnallt, profitieren die vier großen Lebensmittelketten von den hohen Preisen:  Sie konnten ihre Gewinne zum Teil deutlich steigern [4]. 

Statt an dieser Situation etwas zu ändern, hat die Bundesregierung bisher nur zugesehen. Dabei haben andere Länder längst vorgezeigt, wie man Lebensmittel wieder leistbar machen kann. Jetzt wächst auch in Teilen der Bundesregierung die Einsicht, dass die hohen Lebensmittelpreise nicht länger ignoriert werden können [5]. Schon kommende Woche will die Regierung bei einer Klausur Maßnahmen diskutieren [6]. Bis dahin muss Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer merken, wieviele Menschen die Teuerung trifft!

Unterzeichne deshalb jetzt unsere Petition und fordere, Lebensmittel wieder leistbar zu machen! 

Mehr:

Was kann der Wirtschaftsminister gegen steigende Lebensmittelpreise machen?
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer kann mehrere Schritte setzen, um Lebensmittel wieder leistbar zu machen. Erstens kann er sich auf EU-Ebene gegen territoriale Lieferbeschränkungen einsetzen, die den sogenannten „Österreich-Aufschlag“ verursachen: Konzerne bieten ihre Produkte in unterschiedlichen Ländern zu unterschiedlichen Preisen an, Händler dürfen aber nicht im Ausland die günstigeren Produkte einkaufen. 
Zweitens braucht es mehr Preistransparenz: Einerseits eine Datenbank, die Erlöse entlang der Lieferkette offenlegt und so überhöhte Gewinne sichtbar macht und andererseits Preisvergleiche für Konsument_innen. 
Drittens könnte der Wirtschaftsminister Rohgewinne deckeln, damit Konzerne ihre Marktmacht nicht auf Kosten der Konsument_innen ausnutzen. 
Viertens sind selektive Preisdeckel oder ein „preisstabiler Einkaufskorb“ nach kroatischem Vorbild denkbar, die gezielt eine Auswahl an Grundnahrungsmitteln günstig halten. 

Können Maßnahmen für leistbare Lebensmittel zu Engpässen im Supermarkt-Regal führen?
Internationale Erfahrungen zeigen klar, dass Maßnahmen gegen hohe Lebensmittelpreise die Versorgungssicherheit nicht gefährden. Entscheidend ist, dass solche Maßnahmen gezielt, befristet und gut überwacht umgesetzt werden – dann entlasten sie die Konsument_innen, ohne die Versorgung zu gefährden. 

Wer profitiert von so einer Maßnahme?
Von solchen Maßnahmen profitieren in erster Linie Menschen mit geringen und mittleren Einkommen. Denn sie geben einen deutlich größeren Anteil ihres Budgets für Lebensmittel aus. Wenn Grundnahrungsmittel wie Brot, Milch oder Gemüse günstiger werden oder zumindest langsamer im Preis steigen, werden diese Haushalte spürbar entlastet. So wirken Maßnahmen gegen überhöhte Lebensmittelpreise auch sozial ausgleichend: Sie stärken die Kaufkraft dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
[1] arbeiterkammer.at: AK Preismonitor: Preisschock bei Billig-Lebensmitteln hält an!
[2] wien.arbeiterkammer.at: Eis, Fertiggerichte & Co. in Österreich viel teurer als in Deutschland!
[3] Die Presse, 13.03.2025: Eigenmarken pushen Spar-Umsatz, Hervis und Ungarn belasten Bilanz
[4] Der Standard, 20.08.2025: Babler will Preise notfalls auch gesetzlich drücken
[5] Der Standard, 25.08.2025: Österreich in der Dauerkrise: Kommt jetzt ein Mini-Wumms der Koalition?

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