Lebensmittel wieder leistbar machen!

Bereits 27.557 Menschen haben die Petition unterzeichnet.
Monat für Monat werden unsere Lebensmittel teurer. Mittlerweile zahlt man in Österreich beinahe doppelt so viel für einen Wocheneinkauf wie noch 2021. Andere Länder zeigen vor, wie man teure Lebensmittelpreise bekämpfen kann. Auch Österreich muss nachziehen. Die Bundesregierung hat nun eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel angekündigt. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber die Entlastung muss auch tatsächlich bei den Menschen ankommt. 
Unterzeichne jetzt unsere Petition an Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, damit er Lebensmittel wirklich wieder leistbar macht!

Ein wöchentlicher Lebensmitteleinkauf ist heute fast doppelt so teuer wie 2021 [2]. Mittlerweile zahlen wir in Österreich im Schnitt 27 Prozent mehr als in Deutschland [1]. Während die Bevölkerung den Gürtel enger schnallt, profitieren die vier großen Lebensmittelketten von den hohen Preisen:  Sie konnten ihre Gewinne zum Teil deutlich steigern [3, 4]. In der Bundesregierung wächst die Einsicht, dass unsere Lebensmittel zu teuer sind. Nun wurde eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel angekündigt. Doch eine Steuersenkung allein garantiert noch keine niedrigeren Preise im Supermarkt. Ohne klare Regeln besteht die Gefahr, dass große Handelsketten die Entlastung nicht an die Kund_innen weitergeben, sondern für sich behalten.  
Dabei haben andere Länder längst vorgezeigt, wie man Lebensmittel wirklich leistbar macht. Österreich muss jetzt nachziehen und die Entlastung spürbar machen. Unterzeichne deshalb jetzt unsere Petition und fordere, Lebensmittel wieder leistbar zu machen! 

Mehr:

Können Maßnahmen für leistbare Lebensmittel zu Engpässen im Supermarkt-Regal führen?
Internationale Erfahrungen zeigen klar, dass Maßnahmen gegen hohe Lebensmittelpreise die Versorgungssicherheit nicht gefährden. Entscheidend ist, dass solche Maßnahmen gezielt, befristet und gut überwacht umgesetzt werden – dann entlasten sie die Konsument_innen, ohne die Versorgung zu gefährden. 

Wer profitiert von so einer Maßnahme?
Von solchen Maßnahmen profitieren in erster Linie Menschen mit geringen und mittleren Einkommen. Denn sie geben einen deutlich größeren Anteil ihres Budgets für Lebensmittel aus. Wenn Grundnahrungsmittel wie Brot, Milch oder Gemüse günstiger werden oder zumindest langsamer im Preis steigen, werden diese Haushalte spürbar entlastet. So wirken Maßnahmen gegen überhöhte Lebensmittelpreise auch sozial ausgleichend: Sie stärken die Kaufkraft dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
[1] arbeiterkammer.at: AK Preismonitor: Preisschock bei Billig-Lebensmitteln hält an!
[2] wien.arbeiterkammer.at: Eis, Fertiggerichte & Co. in Österreich viel teurer als in Deutschland!
[3] Die Presse, 13.03.2025: Eigenmarken pushen Spar-Umsatz, Hervis und Ungarn belasten Bilanz
[4] Der Standard, 20.08.2025: Babler will Preise notfalls auch gesetzlich drücken

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