Mit der KI "Grok" können Nutzer_innen auf X (ehemals Twitter) ganz einfach Bilder von Menschen manipulieren. Das reicht vom Entstellen und Ausziehen bis hin zu sexualisierten Videos. Betroffen sind vor allem Frauen und sogar Kinder. Dennoch sieht Grok‑Eigentümer Elon Musk keine Probleme. Sogar die EU wird jetzt tätig und verhandelt über eine Sperre von Missbrauchs-KI’s wie Grok [5]. Fordere gemeinsam mit uns Staatssekretär Alexander Pröll auf, Grok endlich in Österreich zu sperren!
Malaysia hat Grok bereits gesperrt, auch Großbritannien denkt über eine Sperre nach [4]. In mehreren europäischen Ländern untersucht die Justiz die KI. Auch in der EU haben die zuständigen Ausschüsse den Weg für eine Sperre von Grok freigemacht [5]. Grok-Besitzer Elon Musk macht weiter wie bisher und verdient sogar Geld damit, indem er die Missbrauchs-Funktion zum Privileg für zahlende Nutzer_innen macht [6]. Damit zeigt Musk klar, was für ihn Vorrang hat: Profit. Deshalb müssen wir Grok stoppen.
Staatssekretär Alexander Pröll ist in Österreich für KI und Datenschutz zuständig. Fordern wir ihn jetzt auf, Grok in Österreich zu sperren, bis eine EU-weite Lösung greift. Je mehr Menschen zeigen, was wir von der Missbrauchs-KI halten, desto höher der Druck auf Pröll, zu handeln. Unterzeichne auch du und fordere: Stopp für Grok!
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Die KI Grok erkennt antisemitische Inhalte nicht – von antisemitischen Verschwörungsmythen bis hin zu Holocaust‑Leugnungen. In Tests hat Grok ohne Widerstand judenfeindliche Texte zusammengefasst und antisemitische Argumentationen geliefert [7]. Elon Musk höchstpersönlich setzt sich außerdem dafür ein, dass Grok sich nicht an das hält, was für ihn unter „politische Korrektheit“ fällt. Die KI bezeichnete sich selbst als "MechaHitler", der bestimmte Menschen "zusammentreiben, Rechte entziehen und die Bedrohung durch Lager und Schlimmeres eliminieren" würde. Nach Kritik hat X bzw. Musk angekündigt, Grok zu überarbeiten. Passiert ist wenig. Vielmehr zeigt auch dieses Beispiel, wie problematisch Grok ist [8].
Was Österreich tun kann
Die Regierung könnte Grok in Österreich sperren. Sollte die Sperre angefochten werden, könnte Österreich den Rechtsweg gehen und eine Klärung durch den Europäischen Gerichtshof holen [9].
Update März 2026: Wie die EU gegen Grok vorgeht
Die EU verhandelt aktuell eine Gesetzesänderung, mit der KI’s die Bilder sexuell manipulieren, gesperrt werden [6]. Diese Änderung würde vor allem Grok betreffen, das millionenfach für den digitalen Missbrauch von Bildern verwendet wurde [3]. Die Gesetzesänderung kommt jetzt vor das EU Parlament – nach einer Zustimmung wird der finale Gesetzestext ausgearbeitet [6]. In einer 1. Lesung kann dann das EU-Parlament diesen finalen Gesetzestext verabschieden [10].
[2] taz, 13.01.2026: Renée Good: Wenn KI die Totenruhe stört
[3] Der Standard, 08.01.2026: Deepfakes: Grok wird zum Werkzeug für Pädophile, die Investoren freut's
[4] Der Standard, 12.01.2026: Grok: Weltweiter Kampf gegen sexualisierte "Entkleidungs"-Inhalte
[5] Der Standard, 18.03.2026: EU-Parlament für Verbot von KI-Anwendungen für sexuelle Deepfakes[6] Der Standard, 09.01.2026: Grok: Nur noch zahlende Kunden dürfen andere auf X sexuell belästigen
[7] Der Standard, 29.01.2026: Grok ist der Chatbot mit dem größten Antisemitismus-Problem
[8] Der Standard, 09.07.2025: Notbremse für Musks Chatbot Grok, nachdem er sich als "MechaHitler" bezeichnet hat
[9] Falter, 27.01.2026: Social-Media-Verbot: Eine Sperre für Kids ist sinnvoll – wenn richtig gemacht
[10] Rat der EU und Europäischer Rat: Das ordentliche Gesetzgebungsverfahren